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  • Der Dividendenjäger

Wie aus 10.000 € 170.000 € werden können? Union Pacific macht es möglich!


Einleitung

Dieses Schlüsselverständnis, dass aus einem Investment von 10.000 €, welches heute getätigt wurde, einmal eine Summe von 170.000 € entstehen könnte, ist so abstrakt, dass man es kaum für möglich hält. Doch diese Summe ist erreichbar, wenn ich gesundheitlich bis zu meinem Renteneintrittsalter - 2050 - durchhalte und meine Finger aus dem Spiel halte.


Die letzten Jahre haben mich immer wieder dazu gebracht Wertpapiere zu kaufen, die zum Verkauf standen. Während der Markt sich mit den immer wiederkehrenden schlechten Nachrichten beschäftigt und Verkaufstage im Angebot hat, habe ich langfristige und zuverlässige Einnahmen gekauft. Sicher, die Werte können morgen weiter sinken, aber mein Einkommen wird unverändert bleiben - wenn nicht sogar steigen. Noch besser als das, ich werde den Vorteil zusammen mit allen anderen genießen, die die gleiche Sichtweise haben wie ich.


Meine Geduld wird langfristig belohnt. Ich kaufe meinen täglichen Kaffee auch nicht mit den Buchgewinnen aus meinen Beständen, ich kaufe ihn mit dem Einkommen, dass er produziert!

Während sich andere also über die beste Zeit streiten, um gute Unternehmensanteile zu kaufen oder zu verkaufen, schaue ich mir attraktive Renditen an. Wenn ich ein gutes Unternehmen finde von dem ich weiß, dass ich mich darauf verlassen kann, kaufe ich es. Und heute habe ich die Möglichkeit, noch einmal darüber zu sprechen.


Union Pacific - Meine Position ist fertig investiert

Wer meinen Blog regelmäßiger besucht wird festgestellt haben, dass ich ein großer Fan von Eisenbahngesellschaften bin. Darum muss man sich nicht wundern, wenn neben Union Pacific noch weitere Schienen-Unternehmen in meinem Portfolio auftauchen. So sorgen neben Union Pacific noch die Canadian National Railway und die Norfolk Southern für einen festen Bestandteil meines Einkommens.


Der Startschuss für meinen Einstig bei UNP begann kurz nach dem Corona-Crash 2020, als ich hier meine erste Position eröffnet hatte. Im Herbst 2020 kam gleich das zweite Paket hinzu aber nun mussten zwei Jahre vergehen, bis sich die Bewertungen wieder auf einem anständigen Niveau befanden.

Da ich hier im letzten Monat November schon zu attraktiveren Preisen 10 Aktien nachkaufen konnte, habe ich die Möglichkeit im Dezember gleich noch einmal genutzt, um mir meine Position voll zu packen. Doch was genau bedeutet das? Voll bedeutet, 10.000 € in ein Unternehmen investiert zu haben. Damit dies geschehen konnte, mussten hier noch weitere 3.000 € investiert werden.


Dies habe ich heute bei einem Kurs von 201,12 € erledigt und mir die restlichen 15 ausstehenden Aktien gekauft. Da mein Artikel, den ich über Union Pacific vor vier Wochen geschrieben habe noch seine Gültigkeit hat, erspare ich mir die neuen Zeilen.


 

Das Rückgrat der Vereinigten Staaten

Die Motivation in Eisenbahnen der Klasse I zu investieren liegt darin, dass die Eisenbahngesellschaften bekanntlich das Rückgrat der Vereinigten Staaten sind. Sie verbinden Käufer und Verkäufer, Importe, Exporte und Unternehmen in jeder erdenklichen Lieferkette. Zum Beispiel dominiert Norfolk Southern den Osten mit seinem Kollegen CSX Corp. (CSX). Der Westen wird vom Buffett-eigenem BNSF und Union Pacific (UNP) dominiert. Kansas City Southern wird (bald erwartet) im Besitz von Canadian Pacific (CP) sein, dass mit seinem Peer Canadian National (CNI) auch in den Vereinigten Staaten eine Rolle spielt.

Eine Unterbrechung dieser Transportströme - auch nur für einen einzigen Tag - hätte große Auswirkungen auf die Produktverfügbarkeit in den Geschäften, die Energieflüsse, Lebensmittelpreise, die Betriebsfähigkeit der Landwirte, im Bauwesen und sogar beim sauberen Trinkwasser.


Genau aus diesem Grund nimmt Union Pacific wie auch deren Konkurrenten einen wichtigen Platz bei mir ein. Dank meines Nachkaufs von heute, sprang UNP mit einem Anteil von 6 % Depotvolumen auf Platz 2.


 

Ein Blick auf die Allokation der Dividenden

Union Pacific trägt ab sofort 6,62 % bei meinen jährlichen Dividenden bei. Die zu erwartende Summe beläuft sich dabei auf 280,47 €. Die durchschnittliche Dividendenrendite beträgt 2,91 %.



Auch wenn sich die Eisenbahnen immer weiter verbessern müssen glaube ich, dass Schwäche zum Vorteil der Investoren genutzt werden sollte. Die Eisenbahnen scheinen nach den letzten Quartalsberichten auf Kurs zu sein, um die Betriebseffizienz im Jahr 2023 zu steigern. Die Eisenbahn profitiert von der Neukonfiguration der Lieferkette und ihrer Fähigkeit, einen hohen freien Cashflow in ein hohes Dividendenwachstum zu verwandeln. Daher habe ich keine Zweifel daran, dass Union Pacific ein langfristiger Outperformer bleiben wird und rechne daher mit zukünftigen Dividendensteigerungsraten von durchschnittlich 8 %.


Wie aus 10.000 Euro 170.000 Euro werden können

Zum Abschluss möchte ich noch die Antwort darauf geben, wie aus diesem Investment am Ende 170.000 € werden können.

www.finanzfluss.de/rechner/dividendenrechner/

Nachdem meine Investition in Union Pacific nun 10.000 € beträgt und ich eine durchschnittliche Dividendenrendite von 2,91 % auf dieses Investment erhalte, beläuft sich mein zu erwartendes Einkommen für 2023 auf "nur" 280 €. Der Faktor Zeit (Zinseszins) erledigt danach den Rest. Bei einer angenommenen Steigerungsrate von 8 % p.a. (UNP steigerte die Dividendenzahlungen in den letzten Jahren im Schnitt um 15 % p.a.) und bei der Wiederanlage meiner Erträge über die laufenden Jahre, würden alleine 160.000 € an Dividenden entstehen. Sollte dies am Ende ohne weitere Einzahlungen wirklich so eintreffen, dann könnte ich mit 25 % Dividendenrendite im Jahr 2050 auf das heutige Investment rechnen.


Quelle: UNP - Instagram

Damit dies so eintritt, wird ab heute der Reinvestitionsplan (Sparplan) eingerichtet.


Danke fürs Lesen. Schön, dass Du hier warst!


LG

Falk

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