• Der Dividendenjäger

Wenn es mal holprig wird...

Auch wenn es an den Börsen mal holprig wird, werde ich nicht nervös. Denn Zinsen auf Sparguthaben gibt es schon längst nicht mehr. Vielmehr werden die sauer verdienten Ersparnisse durch Gebühren mit Sicherheit reduziert und sogar Negativzinsen sind bereits bei 112 Geldinstituten 🏦 Realität. Dabei dreht sich die negative Zinsspirale munter weiter. Zurzeit müssen Banken für kurzfristige Einlagen bei der EZB Strafzinsen in Höhe von minus 0,4% bezahlen. Schon bei der nächsten EZB-Sitzung im September dürfte die nächste Zinssenkung auf minus 0,5% auf dem Programm stehen. Und auch auf der anderen Seite des Atlantiks dreht sich die Zinsschraube wieder nach unten. So hat die US-Notenbank in der vergangenen Woche erstmals seit 2008 die Leitzinsen gesenkt! Was heißt das für uns? Der Vermögensschwund bei vermeintlich „sicheren“ Anlageklassen wie Sparbüchern, Sparkonten, Lebensversicherungen oder Anleihen ist bereits in der kurzfristigen, nominalen Betrachtung spürbar. Längerfristig und real, also unter Berücksichtigung der Inflation, kann die – von den Notenbanken gewollte – Geldvernichtung dramatische Ausmaße annehmen. Und in meinen Augen, kann es nur einen Ausweg geben: Aus Renditesicht gibt es zu Aktieninvestments in einer anhalten zinslosen Welt keine Alternative. Vor allem, wenn Sie sich um langfristige Gewinner-Aktien handelt.

Bei Gewinner-Aktien (Evergreen Aktien) handelt es sich um Aktien von Unternehmen, die über bewährte Geschäftsmodelle, starke Marken und damit dauerhafte Wettbewerbsvorteile verfügen. Da die Produkte vorwiegend den täglichen Bedarf decken, verdienen diese Unternehmen weitgehend unabhängig vom Konjunkturverlauf massenhaft Geld. Denn gegessen, getrunken und geputzt wird immer. Entsprechend sollten die Kursverläufe langfristig von links unten nach rechts oben gehen. Denn so schlägt sich auf Dauer eine herausragende Performance nieder.


Gruß

Der Dividendenjäger