• Der Dividendenjäger

Warum die Dividendenstrategie wie ein Bauernhof ist…


Wie ich in meinem ersten Beitrag bereits geschrieben habe, verfolge ich eine Dividendenstrategie. Strategien an den Börsen gibt es viele, angefangen von der Chartanalyse, Trading, Value Investing, Turnaround Spekulationen ect. und alle haben auch eine Daseinsberechtigung. Jede dieser Strategien braucht für mich viel Erfahrung, Wissen und noch mehr Zeitaufwand.

Das tägliche Beobachten der Kurse nach einem Kauf, das Risiko schnell alles zu verlieren, das viele Handeln an der Börse und ein stressiges Auf und Ab der Gefühle war für mich ein klares NEIN!

Darum suchte ich weiter, denn es musste doch auch etwas geben, was auf mich persönlich zugeschnitten ist.


Dann fand ich das Glück, die Dividendenstrategie kennen und verstehen zu lernen. Was mir hier am besten gefiel, war die spezielle Denkrichtung eines Investoren. Denn bei dieser Strategie baue ich gefühlt einen schönen Bauernhof auf, der mich finanziell durchs Leben tragen wird und mich jeden Monat noch freier macht.


So wird jeden Monat automatisch neues Saatgut von meinem Gehalt gekauft und eingepflanzt. Und die Zeit (Zinseszins) ist der wichtigste Faktor dabei. Denn die Zeit lässt meine Saat zu großen Bäumen wachsen, die meine Früchte tragen. Da ich diese Früchte in meinem Leben (noch) nicht brauche, habe ich die Aussicht, die Ernte erneut einzupflanzen und den Ertrag somit auf ewig steigern zu können.


Auch Kühe, Hühner und kleine Schweinchen dürfen auf meinem Hof nicht fehlen. Was sie grundsätzlich immer brauchen ist frisches Heu (Geld), um mir mehr und mehr einen goldenen Ertrag zu liefern. Nehme ich ihnen das Heu aber wieder weg, weil mir die ersten Erträge schon gefallen, dann stellen auch sie ihre Produktion (Dividenden) radikal ein. Darum ist es mein Ziel, hier immer für Nachschub zu sorgen, damit sich meine Tiere wohlfühlen und mich ein ganzes Leben begleiten.



Und so ist diese Einstellung zum Investieren an der Börse auf einmal eine ganz andere. Wenn ich das Wachstum so sehe, kommt bei mir immer wieder Freude auf :-)


Nur so bekomme ich ein möglichst gleichmäßig über das Jahr verteiltes, regelmäßiges passives Einkommen bei relativ hoher Sicherheit. Am Anfang ist alles noch klein, aber die Steigerungen sind dafür enorm. Meine ersten Früchte waren nur 0,23 Cent, aber wenn ich jetzt nach einem Jahr die selben Früchte ansehe, sind das schon 25 Euro, die alleine von nur einem Baum kommen.

Ein weiterer Vorteil dieser Strategie ist dabei auch die Gelassenheit, wenn man weiß, dass hier entspannt an jedem Tag die Rentenlücke geschlossen und Vermögen eigenverantwortlich aufgebaut wird.


Und das alles, ohne die Börsenkurse zu kontrollieren.

Denn passives Einkommen zu generieren ist vom aktuellen Börsenkurs einer Aktie völlig unabhängig. Es zählt der Kaufpreis und die Dividende, aber nicht die aktuelle Kursentwicklung.

Dieses kleine Beispiel soll zeigen, wie man mit dem Ändern der Einstellung zur Börse eine andere Gewichtung bekommt. Auch ich bin kein Experte in Sachen Aktienmarkt, Wirtschaft oder Unternehmensbewertung. Ganz im Gegenteil. Ich bin eher ungeduldig, weshalb ich bis jetzt noch nicht viele Geschäftsberichte gelesen habe.


Darum soll mein Depot „Bauernhof“ langfristig aus ca. 30-40 Unternehmen bestehen und gut über verschiedene Länder und Branchen diversifiziert sein.

Natürlich kann es immer wieder mal vorkommen, dass ich mich entscheide, eine Position auszutauschen. Aber grundsätzlich betreibe ich Buy & Hold und lasse die Finger von meiner goldenen Gans :-)


61 Ansichten