• Der Dividendenjäger

Minus 20 % ist mir genug...


Heute, am 07.06.2019 gab es einen großen Nachkauf von 3M Company. Ich konnte mir 18 Stück zu je 146,82 € ins Depot legen und besitze jetzt insgesamt 32 Stück. Mein heutiger Kauf von 2.642 € erhöht somit meine Gesamtinvestition auf insgesamt 5.124 €. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt 3,40 %, was mir jährlich ein Einkommen von 174,20 € einbringen wird. Ein Minus von 20 % seit meinem letzten Kauf am 25.04.2019 ist mir genug, um meine bestehende Position zu verdoppeln. Somit ist 3M mit 11,6 % mit Abstand die größte Position in meinem Depot und ein weiterer Nachkauf ist vorerst ausgeschlossen.

3M reagiert auf das erste Quartal, da hier die Prognosen für die Zukunft erstmals nicht rosig ausgesehen haben. Der Markt hat zu Recht mit einem Abschlag von 10 % reagiert. Doch 20 % sind mir dann eindeutig zu viel. Zudem reagiert 3M sofort und krempelt das Unternehmen um, was es auch braucht und mir auch gleich gefällt. Denn wer möchte schon eine lahme Ente im Depot haben?! Ich bleibe bei 3M weiterhin positiv eingestellt und glaube stark an wiederkehrende Zeiten.

3M wurde 1902 in Minnesota von fünf Geschäftsleuten gegründet. Die Abkürzung und der heutige Firmenname leitet sich vom ursprünglichen Namen Minnesota Mining & Manufacturing Company ab. Es wurden Mineralien zur Herstellung von Schleifpapier für die Autoindustrie abgebaut. Heute umfasst das Unternehmen über 50.000 Produkte, hat in über 70 Ländern Niederlassungen und in 38 Ländern Produktionswerkstätten mit über 90.000 Angestellten. Die Produkte sind in über 200 Ländern erhältlich. Der Konzern ist einer der innovativsten weltweit. Er besitzt über 100.000 Patente und jedes Jahr kommen 3.000 Patente dazu.

Die Produktpalette ist beim Endverbraucher eher unbekannt, obwohl sie das Herzstück des Unternehmens bilden. Jeder kennt die gelben Klebezettel (Note-It) und die Klebebänder von Scott. Doch das ist noch lange nicht alles. Das Sortiment ist vielseitig und reicht von medizinischen Produkten, Lösungen zur Verkehrssicherheit, Büroartikel bis hin zu Schleifmitteln oder Klebstoff. Sogar ein Teil der Ausrüstung von Neil Armstrong bei der Landung auf dem Mond soll aus 3M-Produkten bestanden haben.


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