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  • AutorenbildDer Dividendenjäger

Ein Doppelpack zum Abschluss - Mit UPS und J&J kommt 2024 der Dividendenregen in mein Depot!

United Parcel Service WKN: 929198 ISIN: US9113121068

Johnson & Johnson WKN: 853260 ISIN: US4781601046


Einleitung:

Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende entgegen, sodass ich ein letztes Mal auf der Suche nach einer für mich passenden Investition war. Meine Auswahl an Unternehmen entspricht natürlich nicht den extremen Wachstumswünschen einiger Investoren, die etwas kaufen mit der Hoffnung auf Wertsteigerung, um es irgendwann in der Zukunft wieder zu veräußern. Daher kaufe ich stur und stetig nur Investitionen, die Geld an mich bezahlen und mir keine Arbeit bescheren.


Wenn es eine Sache gibt, die mich dieses Jahr gelehrt hat, dann ist es eine Bestätigung meiner Anlagestrategie die es mir ermöglicht, ohne Sorgen zu sein - trotz (vorübergehender) Ausverkäufe in einigen meiner Vermögenswerte.

Obwohl ich offensichtlich nicht für andere sprechen kann, hat mein Fokus auf hochwertige Aktien es mir ermöglicht, ruhig zu bleiben und dadurch Geld bei Aufschwüngen zu sparen, um es bei Ausverkäufen in Unternehmen einzusetzen, von denen ich glaube, dass sie allem standhalten werden. Und so kann ich nebenbei meinen Cashflow weiter massiv erhöhen.


Diese Herangehensweise, die ich nun schon seit sieben Jahren betreibe, brachte mir in den letzten Wochen wieder einmal meine verdienten Lorbeeren ein, indem das Depot schlagartig um 20.000 € anstieg.


Da dieses Jahr noch einen Monat übrig hat bleibt mir eine letzte Möglichkeit, noch einmal richtig an der Einkommensschraube zu drehen. Dafür wollte ich Unternehmensanteile kaufen, die mir zwischen 3 % - 4 % an Dividendenrendite einbringen. Und was passt da nicht besser als United Parcel Service (UPS) und Johnson & Johnson (JNJ).


 

UPS von 0 auf 10.000 €


Betrachte ich meine Depotaufstellung genauer, so packte mich als erstes der Gedanke, UPS auf eine Endgröße von 10.000 € zu bringen. Auch wenn ich schon zum dritten Mal in Folge meine Anteile an diesem Paketzusteller aufstocke, so wurde es mir einfach nicht langweilig.


Trotz eines Bestandsabfalls von 40 % behält UPS für mich seinen Status als hochwertiges Unternehmen bei. Die jüngste Dividendenrendite von 4,2 %, unterstützt durch eine Ausschüttungsquote von 64 %, stellt weiterhin eine attraktive Gelegenheit für mich dar, mein Cashflowpolster weiter auszubauen.


Quelle: Aktienfinder.net

Blicke ich auf den Fair Value des Unternhmens, so bleiben die Papiere von United Parcel Service trotz eines Anstiegs von 10 % für mich immer noch attraktiv. Auch meine optimistische These von zweistelligen Renditen bis in das Jahr 2026 werde ich weiterhin aufrechterhalten können. Darum werde ich keinen neuen Artikel dazu veröffentlichen, da meine Meinung und mein geschriebener Artikel vom 8. November immer noch Gültigkeit haben. Nun freue ich mich einfach über weitere 27 Aktien und einer erreichten Positionsgröße von 10.000 €, die ich in den letzten sechs Wochen aufbauen konnte.


Die Investitionssumme bei diesem Nachkauf lag inklusive Gebühren bei 3.845 €.


Die persönliche Dividendenrendite liegt nun bei 4,43 % brutto und die zu erwartenden Bar-Dividenden werden sich für das nächste Jahr auf 445 € belaufen.


 

Auch die Johnson & Johnson-Position ist fertig ausgebaut



Somit würde ich dieses Unternehmen gerne als Gründungsmitglied betiteln, was stehts langweilig und unauffällig seine Bahnen zieht und mich regelmäßig mit Dividenden im Alltag unterstützt.


Am 28. Februar 2023 war meine letzte Orderausführung bei Johnson & Johnson, dessen margenstärkstes und am dynamischsten wachsendes Geschäftsfeld die Pharmasparte ist. Als Dividendenkönig mit sechs Jahrzehnten Dividendenwachstum und einem AAA-Kreditrating steht Johnson & Johnson in einer eigenen Liga.


Seit dem Jahr 2000 kommt JNJ inklusive Dividenden auf eine Rendite von 360 %, was eine ordentliche Leistung darstellt. Auch wenn es noch andere Konkurrenten gibt, die vielleicht noch besser abgeschnitten haben, zählt JNJ für mich zu den Investments, mit dem ein konservativer Anleger zu jeder Zeit gut schlafen kann.


Da mir in diesem Monat noch weiteres Kapital zur Verfügung stand und ich wie erwähnt auf der Suche nach einer 3 %igen Dividendenrendite war, passte ein letzter Nachkauf bei Johnson & Johnson genau in mein Beuteschema. Immerhin liegt die Rendite doppelt so hoch wie die Rendite von 1,5 % des S&P 500.



Wie ich von dem Unternehmen erwartet habe, lieferte JNJ im dritten Quartal, das im Oktober berichtet wurde, gute Ergebnisse ab. Nach der Abspaltung von Kanvue hat der Gigant im Gesundheitswesen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 % auf 21,4 Milliarden Dollar im Quartal gesteigert, was die durchschnittliche Analystenschätzung um 300 Millionen Dollar übertraf. Die Sorge, dass JNJ ohne Kanvue schlechter laufen könnte, wurde somit nicht bestätigt. Was aber dagegen Hoffnung macht ist, dass die Prognosen für das Jahr 2026 erreicht werden könnten. Daher bestand für mich kein Zweifel daran, die kleine Unterbewertung mitzunehmen und die Renditemöglichkeit von bis zu 27 % einzukassieren.


Auch wenn es nun ganze sieben Jahre gedauert hat, ist durch meinen Nachkauf auch hier die Positionsgröße von 10.000 € erreicht.


Die Investitionssumme bei diesem Nachkauf lag inklusive Gebühren bei 2.175 €.


Die persönliche Dividendenrendite liegt nun bei 3,31 % brutto und die zu erwartenden Bar-Dividenden werden sich für das nächste Jahr auf 331 € belaufen.


 

Da wir uns in einer sich ständig wechselnden Welt der Finanzmärkte befinden, bieten Dividenden meines Erachtens eine stabilisierende Kraft in jeder Lebensphase. Sie unterstützen Investoren wie mich immer dabei, die dringend benötigte Immunität gegen die Achterbahnfahrten des Marktes zu erhalten. Die Rally der letzten Tage trübt meine Stimmung jedoch wieder. Ein Abverkauf könnte die Folge sein. Daher habe ich die letzten Käufe mit Bedacht gewählt und strategisch einen Eimer positioniert, um jeden Tropfen aufzufangen, damit mein Portfolio auch im Jahr 2024 einen Dividendenguss erleben kann. UPS und JNJ zeichnen sich als ausgezeichnete Dividendenverwalter aus und erfüllen den wachsenden Einkommensbedarf, den ich für meinen sicheren Ruhestand anstrebe.


LG

Falk

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