• Der Dividendenjäger

Depotupdate 01.22 - Die kleine Korrektur ist da!


2022 beginnt ganz anders, als das abgelaufene Jahr 2021 geendet hat. Schon im letzten Jahr habe ich in meinen Artikeln oft geschrieben, dass ich den US-Aktienmarkt als extrem überbewertet empfand. Daher hatte ich mich stets geweigert, in die meist hochgelaufenen Aktien zu investieren, da das Risiko bei einer Korrektur für mich einfach zu groß war.


Meine Schlussfolgerung war immer mit Vorsicht vorzugehen und nur in Unternehmen und Aktien zu investieren, die fair oder unterbewertet sind.


Nun ist die Marktkorrektur da, und die Geschwindigkeit und Schwere des Ausverkaufs haben viele Investoren erschreckt. Ich bin kein Börsenprophet der vorhersagen kann, was der Markt in einem bestimmten Jahr tun wird. Doch schon 2021 waren einige Analysten ziemlich zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr eine höhere Volatilität und wahrscheinlich eine Korrektur von 10 % bis 20 % sehen würden. Ok, die 20 % sind noch weit weg, aber man weiß ja bekanntlich nie, was Mr. Market noch vor hat.


Diese Korrektur wurde nicht nur erwartet, sondern ist auch historisch gesehen normal, gesund und bietet eine wunderbare Gelegenheit, genau die Unternehmen zu kaufen, deren Qualität zu vernünftigen Bewertungen ins Depot passen. Das Warten könnte sich bezahlt machen, doch laut JP Morgan sind die Aktien auf der Grundlage des 25-Jahres-Durchschnitts noch immer um 16 % überbewertet. Also bleibe ich weiterhin vorsichtig und gehe behutsam vor.


Investitionen im Januar:

Meine einzige Investition im abgelaufenen Monat Januar war der Nachkauf von Old Dominion Freigth Line. Nachdem der Aktienkurs von ODFL von 324 € auf 283 € sank, hatte ich 8 Aktien nachgeordert und wollte diesen DIP ausnutzen. Im Nachhinein wäre das Warten besser gewesen, doch ich bin trotzdem zufrieden mit diesem Nachkauf. Vielleicht kommt ja noch einmal die Gelegenheit zum Aufstocken. Langfristig bin ich auf jeden Fall überzeugt und freue mich über das größere "Aktienpaket", das ich nun mein Eigen nennen darf.


Da es meine einzige Handlung in diesem Monat war, kann ich zusammengefasst sagen, dass meine Investitionssumme im Monat Januar bei einem Wert von 2.283 € lag.

Das war's :-)


Erfreuliche Dividendenerhöhung:

Ein neues Jahr beginnt und somit gibt es auch wieder erfreuliche Dividendenerhöhungen, die mir persönlich am meisten gefallen. Ich müsste lügen, wenn ich schreiben würde, dass mir steigende oder fallende Kurse egal wären. Doch am Ende zählt das, was in die eigene Brieftasche wandert und wenn es jährlich konstant steigt, umso besser.


Folgende Dividendenerhöhungen wurden im Januar verkündet:

  1. Fastenal Company (FAST) erhöht die vierteljährliche Dividende um 10,71%

  2. LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton erhöht die Schlussdividende um 75 %

  3. Canadian National Railway Company (CNR) erhöht die vierteljährliche Dividende um 19,11 %

  4. Diageo (DGE.L) erhöht die Zwischendividende um 5,01 %

  5. Church & Dwight (CHD) erhöht die vierteljährliche Dividende um 3,96 %


Einnahmen:

Der Monat Januar - wie auch der Monat Juli - sind bei mir die eher schwächeren Dividendenmonate. Grund dafür ist, dass hier nur die Unternehmen mit den geringsten Dividendenrenditen ausschütten. Aber trotzdem war es wieder ein erfreulicher Monat, da die Dividenden im Vergleich zum Januar 2021 um 26 % gesteigert werden konnten! Dabei waren es insgesamt wieder 7 Zahltage. Auch das Zinsgeschäft (P2P) war wieder erfreulich. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar gab es zwar ein kleines Minus von 10 %, doch die Zahlungen kommen zum Start des Jahres wieder regelmäßiger rein.


Zusammengefasst sind im Januar Zinsen aus dem P2P-Markt in Höhe von genau 20 € zusammengekommen und meine Netto-Dividendeneinnahmen betrugen 86,36 €.



Zum Depot:

Die jüngste allgemeine Schwäche hat einige Werte im Depot verschoben. Trotzdem profitierten auch Unternehmen von dieser Marktlage. Die großen Gewinner waren die Royal Bank of Canada mit gut +9 %, Berkshire Hathaway mit +6 % sowie Church & Dwight mit +4 %. Auf der Verliererseite standen dafür Danaher mit -12 %, SAP mit -12 %, Starbucks mit -15 % und zu guter Letzt Intuit mit -16 %.


Im Vergleich zum Vormonat Dezember gab es einen Buchverlust von 8.707 €. Dies bedeutet eine Monatsperformance von Minus 4,93 %. Oder anders ausgedrückt, das Portfolio steht nun wieder auf dem Stand von November 2021. Also kein Grund für Panik, denn viel passiert ist bisher noch nichts.


Zusammen macht dies unterm Strich seit dem Start meines Depots ein Plus von

46.267 € bzw. von 37,6 %.


Die Gesamtsumme an investiertem Kapital für das Jahr 2022 liegt aktuell bei 2.283 €.


Für das Jahr 2022 habe ich wieder den Anspruch, 29.000 € an der Börse zu investieren. Somit sind nach diesem Monat Januar 8 % des Zieles erreicht.


Aktueller Depotwert: 169.000 €


Monatsübersicht Januar 2022

Veröffentlicht am 31.01.2022, Der Dividendenjäger


Zukäufe


​8 Old Dominion Freight Line (2.283 €)


Verkäufe


Keine


Insgesamt investiert im Monat Januar: 2.283 €


Dividenden im Monat Januar


Canadian National Railway (21,57 €)

Danaher (3,52 €)

Illinois Tool Works (14,45 €)

Intuit (4,95 €)

Nike (4,62 €)

Stryker (6,00 €)

Union Pacific (30,91 €)

Einnahmen im Januar 2022: 86,00 € Einnahmen im Januar 2021: 68,38 € Jahr zu Jahr Steigerung: + 26 % ​ 2022er Dividenden bis jetzt (YTD, Year to date): 86,36 € (86,36 Euro/Monat) Alle Dividenden seit Beginn (All-time income): + 4.616 €

Dividendenerhöhungen im Monat Januar


Fastenal +10,7 %

Canadian National Railway +19 %

Church & Dwight +4 %

LVMH +75 % (Schlussdividende)

Diageo +5 % (Zwischendividende)


Zinseinnahmen mit P2P

Einnahmen im Januar 2022: 20,00 € Einnahmen im Januar 2021: 22,00 € Jahr zu Jahr Steigerung: -10 % ​ 2022er Zinsen bis jetzt (YTD, Year to date): 20 € (20,00 Euro/Monat) Alle Zinsen seit Beginn (All-time income): + 1.193 €

Cashbestand

Freies Kapital zum Investieren: 2.500 € monatlich



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