• Der Dividendenjäger

    4 Wachstumsaktien für mein Depot...


    Es war wieder Börsentag und nachdem die erste Schockwelle, ausgelöst durch das Corona-Virus, an den Börsen abgeebbt war, setzte zum Wochenbeginn eine Erholung der Aktienkurse auf breiter Front ein. Genau richtig für mich, um hier weiter in meine bestehenden Positionen zu investieren. Darum habe ich heute am Freitag, den 07.02.2020 wieder bei meinem Termin mit der Börse zugeschlagen. Wie zuletzt vor 4 Wochen, gab es auch heute wieder 4 Nachkäufe.

    Das oberste Ziel bei einem Investment für den Ruhestand ist die Erzielung einer stabilen und robusten Rendite und genau das geben mir die vier nachgekauften Unternehmen. Und das Beste ist, dass sie aus drei unterschiedlichen Ländern kommen. Somit ist mein Nachkauf auch noch gut diversifiziert :-)


    Nachkauf Nr. 1 war Church & Dwight:

    In den USA zählt Church & Dwight zu den größten Herstellern von Konsumgütern des täglichen Bedarfs, die dort in fast jedem Haushalt zu finden sind. Neben einer großen Auswahl an Reinigungsmitteln gehören auch Schwangerschaftstests, Zahnpasta, elektrische Zahnbürsten, Kosmetikprodukte sowie Tiernahrung und Tierhygieneartikel zum umfangreichen Sortiment. Im vergangenen Jahr wurden damit Rekordumsätze (+10 % auf 4,1 Milliarden Dollar) und aufgrund von steuerlichen Einmaleffekten im Vorjahr das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten (Nettogewinn 569 Millionen Dollar) erzielt. Für das Jahr 2020 peilt der US-Konsumgüterkonzern noch bessere Ergebnisse an und erhöht die Quartalsdividende von 0,2275 US-Dollar auf 0,24 US-Dollar je Aktie. Dies ist eine Steigerung um 5,5 %. Seit 119 Jahren werden bereits Dividenden ausgeschüttet. Darum habe ich die Gelegenheit genutzt, um mir bei meinem 3. Nachkauf in C&D weitere 15 Aktien für eine Summe von 1.044 € ins Depot zu legen. Dadurch habe ich jetzt insgesamt 45 Aktien von Church & Dwight im Wert von 3.000 € und freue mich jetzt auf 35 € Dividende in diesem Jahr.


    Nachkauf Nr. 2 geht an LVMH Moët -Hennessy:

    Ob Corona-Virus, Hongkong-Krise oder ein weltweiter Handelskrieg:

    der weltgrößte Luxuskonzern macht ein Drittel seines Umsatzes in Asien, doch auch hier wurde der Aktienkurs durch den Corona-Virus letzte Woche ein wenig in die Knie gezwungen. Da es selten einen Rabatt von 10 % bei LVMH gibt, habe ich die Gelegenheit genutzt um meine Position weiter auszubauen.

    Am 29.01. gab Arnault - „ein Mann der alten Schule“ - die Geschäftsergebnisse bekannt. Erstmals steigerte der Konzern seinen Umsatz über die Grenze von 50 Milliarden Euro und erreichte durch ein Plus von 15 % den Wert von 53,7 Milliarden Euro. So stieg der Betriebsgewinn um die gleiche Rate auf 11,5 Milliarden Euro, was wie im Vorjahr zu einer operativen Umsatzrendite von 21,4 % führte. Einmal mehr war das starke Wachstum von der Kernmarke Louis Vuitton mit seinen Lederwaren und Modeartikeln getragen. Daneben schiebt sich die Marke Dior zunehmend nach vorne. Insgesamt nahm der LVMH-Umsatz im vergangenen Jahr bei einem Plus von 14 % nirgendwo stärker zu als in Asien (ohne Japan). In Europa gab es einen Umsatzzuwachs von 11 %, in den Vereinigten Staaten von 6 %.

    Ich würde sagen, der Laden läuft :-) Und darum gab es hier 3 Stück im Wert von 1.210 €. Dies war im Grunde mein zweiter Nachkauf, nachdem ich mir das Unternehmen im letzten Jahr mittels Sparplan ins Depot geholt habe. Insgesamt besitze ich 6 LVMH Aktien im Wert von 2.550 € und erhalte in diesem Jahr 15 € an französischer Dividende.


    Das dritte Unternehmen war Diageo:

    Die Produkte des Weltmarktführers bei Spirituosen sind in jeder Bar rund um den Globus zu finden. Zur Angebotspalette von Diageo gehören bspw. mit Johnnie Walker und Smirnoff zwei der fünf weltweit bekanntesten Spirituosenmarken. Auch Bailys, Captain Morgan Rum oder Gordon’s Gin stammen von Diageo. Daneben betreibt Diageo 27 Whisky-Destillerien in Schottland, wo beliebte Single Malts wie z.B. Oban, Talisker und Lagavulin gebrannt werden. Dazu kommen die ­berühmten irischen Biere Guinnes und Kilkenny. Von den insgesamt mehr als 150 Labels des Konzerns zählen sieben zu den weltweit 25 absatzstärksten Spirituosen- bzw. Biermarken. Da Konsumenten gerade bei alkoholischen Getränken sehr markentreu sind, ist ein Investment in Diageo für mich eine sichere Bank. Nach der Gewinnprognose-Senkung in der letzten Woche tauchte Diageo kurzzeitig mal ab, konnte sich daraufhin aber wieder sehr gut fangen. Darum habe ich die Gelegenheit genutzt um mir neben meinem Sparplan auf Diageo weitere Anteile zu sichern. Gekauft habe ich hier 27 Aktien im Wert von 1.022 € bei einer aktuellen Dividendenrendite von 2,25 %. Das macht bei insgesamt 32 Aktien im Depot mit einem Wert von 1.200 € eine Dividende von 27 €.


    Last but not least Starbucks:

    Starbucks hat im jüngsten Quartal besser verdient als erwartet, aber vor Ungewissheiten aufgrund des Corona-Virus gewarnt. Der Geschäftsausblick für 2020 werde erst aktualisiert, wenn die Folgen für das Unternehmen vernünftig eingeschätzt werden könnten, teilte Starbucks in dieser Woche mit.

    Zuletzt liefen die Geschäfte bei Starbucks noch rund. In den drei Monaten bis Ende Dezember stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 16 % auf 886 Millionen Dollar. Damit wurden die Prognosen der Analysten klar übertroffen. Die Erlöse legten um 7 % auf 7,1 Milliarden Dollar zu, nur der Kurs blieb bei rund 78 € stehen. Dies ist genau der Preis, bei dem ich am 07.10.2019 meine zweite Position in Starbucks gekauft hatte. Für mich war das perfekt zum Nachlegen! Darum gab es erneut 10 weitere Aktien von der größten Kaffeekette der Welt. Hierfür habe ich 780 € bezahlt und freue mich sehr darüber, da ich jetzt genau 50 Starbucks-Aktien halte. Dies bedeutet auch, eine Dividende von 44 € in diesem Jahr zu erhalten. So, das soll es für den Monat Februar gewesen sein. Mein nächster Börsentag ist am Freitag, den 06.03.2020!


    Lieber Gruß

    Der Dividendenjäger


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